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Spatenstich Anbau Feuerwehrhaus Niederzell

Spatenstich in Niederzell: Für den Anbau an das örtliche Feuerwehrhaus wurde jetzt die erste Erde bewegt. Viele Arbeiten sollen in Eigenleistung erfolgen.

Bürgermeister Falko Fritzsch, Stadtbrandinspektor Helmut Zinkand und der Niederzeller Wehrführer Uwe Rüffer nahmen im Beisein von Mitgliedern der Einsatzabteitung sowie der Altersabteilung den Spatenstich für den Anbau an das Feuerwehrhaus vor.
Wie Rüffer erläutert, beginnen am heutigen Montag die Erdarbeiten der Baumaßnahme. Diese sei erforderlich, weil das bestehende Feuerwehrhaus nicht mehr den gesetzlichen Vorgaben entspreche und zudem zu klein sei. Vorgesehen ist ein seitlicher fünf Meter breiter Anbau an die bestehende zwölf Meter lange Fahrzeughalle zum Einstellen des Mannschaftstransportwagens. Im hinteren Teil des Anbaus entsteht ein Umkleideraum für die Mitglieder der Einsatzabteilung und Jugendfeuerwehr.
Die bestehende Fahrzeughalle, in der weiterhin das Löschfahrzeug eingestellt wird, erhält im hinteren Bereich eine Abtrennung, wo ein weiterer Umkleideraum für die nahezu 40 Mann starke Einsatzabteilung sowie ein Geräteraum entstehen. Das bestehende Satteldach wird über den Anbau verlängert. Wie Wehrführer Rüffer erklärt, wollen die Wehrleute zahlreiche Arbeiten, insbesondere beim Innenausbau, in Eigenleistung erbringen.
Wie Fritzsch und Zinkand erläutern, seien im städtischen Haushalt 90000 Euro für die Niederzeller Maßnahme, die im Bedarfs- und Entwicklungsplan für das Brandschutzwesen der Stadt Schlüchtern festgeschrieben sei, eingestellt. Laut Rüffer soll das Projekt bis Ende des Jahres fertig gestellt sein.

Im Beisein zahlreicher Wehrangehöriger nahmen Stadtbrandinspektor Helmut Zinkand, Wehrführer Uwe Rüffer und Bürgermeister Falko Fritzsch (vorne, von links) den Spatenstich für den Anbau am Niederzeller Feuerwehrhaus vor.
Foto: Fritz Christ